Preis der Bankenrettung: Illiquidität – Die Sache mit den offenen Immobilienfonds war noch harmlos


Der Preis der Bankenrettungen erschöpft sich möglicherweise nicht nur in den Milliardenbeträgen, die vom Staat und damit von den Bürger aufgebracht wurden, um 2008 die Banken zu retten. Als Spätfolge könnte ein ganzlich anderer Schaden auftreten, der sicher viele Sparer und Anleger sehr – leider nicht positiv – überraschen könnte. Die Sache mit dem magischen… Weiterlesen

Machen Schuldenphobie und Vermögenspreizung das Internet der Dinge zur letzten Innovation?


Da haben wir einmal eine positive Meldung in einer amerikanischen Zeitschrift (1): Für das Internet der Dinge wird für die nächsten fünf Jahre ein jährliches Wachstum von 67 % erwartet. Bei diesem Internet der Dinge geht es im Wesentlichen um smarte Technologien und Vernetzung der elektrischen Geräte im Haushalt. Es sei jetzt dahingestellt, ob man… Weiterlesen

Mini-Zinsen: Tatsächlich eine Enteignung der Sparer. Oder war es sogar anders herum?


Zu recht kann man wohl sagen, dass der „typische“ Sparer sein Geld bei Banken als Fest- oder Termingeld anlegt oder eine konventionelle Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen hat. Zweifelsohne ist dieser Sparer von dem aktuellen Niedrigzinsniveau betroffen. Aber sollte man deshalb von einer Enteignung sprechen? (So wie dies „Der Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe tituliert.) Vielleicht… Weiterlesen

Kopflose Flucht in Betongold könnte Boomerang werden


Gerade lese ich einen Artikel auf Investment.com, der einigen Investoren in Betongold schlaflose Nächte bereiten könnte. Es war immer wieder zu hören, dass in Folge der Unsicherheit viele Anleger große Teile (oder ihr gesamtes Vermögen) in Immobilien investiert haben – und dabei auch auf eine Finanzierung oder einer teilweisen Finanzierung  der Immobilie – verzichtet haben.… Weiterlesen

Kann die Ökonomie aus der Geschichte lernen?


Nein, ich will jetzt nicht über Reinhart und Rogoff und deren Excel-Fehler schreiben. Und es soll auch nicht diskutiert werden, ob die 90% Schuldenregel richtig sei. Nach dieser Regel  soll ja bekanntlich das Wirtschaftswachstum schrumpfen, wenn die Staatsverschuldung auf 90% des Bruttoinlandsprodukts gestiegen ist. Obwohl, wenn man die inhaltliche Diskussion um Reinhart /Rogoff einmal ausklammert,… Weiterlesen

Hayek hatte Recht: Es ist nicht der Fehler von Rogoff und Reinhart


Der Wochenzeitschrift „Die Zeit“ war es in der aktuellen Printausgabe ein Dossier wert: „Verrechnet 90%“. Anschaulich wird geschildert, wie eine Zahl Politiker beeinflusst, wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen und/oder zu rechtfertigen, die möglicherweise grundlegend für Europas Zukunft ist: Die Sparpolitik! Denn Rogoff/Reinharts Arbeit „Growth in a Time of Debt“ hatte ergeben, dass eine Staatsverschuldung von mehr… Weiterlesen

Implizite Staatsverschuldung: Ist es fair, Zukunftsängste zu schüren?


Wenn ein Ökonom oder Politiker der Meinung ist, dass die aktuelle Staatsverschuldung noch nicht hoch genug erscheint, um ausreichend Ängste zu schüren, kommt er gern auf die implizite Staatsverschuldung zu sprechen. Anders als die Staatsverschuldung, die üblicherweise diskutiert wird, umfasst die implizite Staatsverschuldung Verpflichtungen des Staates, die erst in der Zukunft fällig werden. Insbesondere Prof. Dr.… Weiterlesen