Innovation für die Altersvorsorge: Es war noch nie so einfach, wie heute …


Es war noch nie so einfach, wie heute … Man muss sich eigentlich einmal fragen, warum in dieser technologisch weit fortgeschrittenen Welt, die zugleich in sehr vielen Wissensbereichen gewaltige Fortschritte gemacht hat, es kaum einfach verständliche Lösungen oder gar Spar- bzw. Anlagemöglichkeiten gibt, die dann auch noch funktionieren und einer genauerer Prüfung standhalten. Gäbe es diese, könnten die Anbieter doch wunderbar werben: „Es war noch nie so einfach wie heute …“

Lassen Sie uns zunächst die Frage etwas näher erläutern: „Warum gibt es diese sicher sehr notwendigen Vorsorgemöglichkeiten nicht ?“ , bevor wir Ihnen dann ein Angebot zeigen, welches recht gut in die heutige Zeit passt.

Weshalb es heute so schwer ist, eine geignete Form der privaten Altersvorsorge zu finden, liegt unter anderem an

  • dem Niedrigzinsniveau
  • den potentiellen Risiken konventioneller Lebens- und Rentenversicherungen (wenn man sich nicht immer wiederholen wollte, müsste man auch den Bankensektor hier mit aufführen)
  • der schwer einschätzbaren Entwicklung der Aktienmärkte – zumindest auf mittlere Sicht
  • der unterschätzten zunehmenden Steigung der Lebenserwartung
  • das mit steigendem Alter abnehmende Risikopotential für eine sichere Altersversorge

Die extrem geringen Zinsen machen es nicht nur unmöglich mit „sicheren“ Anlagen wie festverzinslichen Wertpapieren eine ausreichende Rendite zu erwirtschaften. Die geringe Zinsen stellen zugleich eine Gefahr für konventionelle Lebensversicherungen, Versorgungswerke und Pensionskassen dar (1). Die niedrigen Zinsen haben nach Meinung vieler Experten aber zugleich die Aktienmärkte befügelt. Bleiben die Zinsen gering, so könnten die Aktienkurse weiter steigen. Wie aber sind relativ hohe Aktienkurse zu beurteilen, wenn diese nicht durch realwirtschaftliche Einflussfaktoren bestimmt sind? Wie werden sich die Kurse entwickeln, wenn irgendwann die Zinsen wieder steigen werden?

Zweifelsohne würde es aufgrund mangelnder Ertragsmöglichkeiten bei einer konventionellen Zinsanlage Sinn machen, anderweitige Marktrendite zu realisieren. Chancen gibt es ja immer wieder, wie die letzten Jahre gezeigt haben. Man müsste sich diese Chancen dann in Hinblick auf die Rente nur dauerhaft sichern können.

Wertsicherungsmodelle mit Höchststandgarantie gab es in der Vergangenheit viele. Nur leider funktionierten diese Modelle im besten Fall nur hinsichtlich der Wertsicherung, aber nicht in Hinblick auf Renditepotential.  Waren die Aktienkurse zu stark gesunken, musste die Fondsmanager in sichere (und damit ertraglose) Anlagen wechseln, um den Höchsstand zu sichern. Es wurden also alle oder fast alle renditeträchtigen Anlagen in Cash (Bargeld) umgetauscht. Dieses Cash konnte aber bei den geringen Zinsen keine Erträge erzielen, die dann wieder in ertragsreiche Aktien getauscht werden könnten. Man saß in der Cash-Lock-Falle.

Einen neuen Lösungsansatz zeigen wir Ihnen gleich auf. Wir möchten aber noch auf ein weiteres der oben genannten Probleme eingehen. Die gestiegene Lebenserwartung!

Dieser Aspekt ist wichtig, weil er zeigt, dass eine private Rentenversicherung   eine durchaus sinnvolle Vorsorgeform darstellt. Klar, wenn Sie sagen, ich werde doch nicht so alt, und wenn dies dann tatsächlich der Fall sein sollte, ist es häufig günstig ohne den Schutzmantel einer Versicherung seine Altersversorgung aufzubauen. Denn eine Versicherung kostet zusätzliches Geld.

Angenommen  Sie haben nicht so viel Kapital,  um nur von den Zinsen zu leben? Über welchen Zeitraum – bis zu welchem Lebensalter- planen Sie dann den Verzehr des Kapitals? Wahrscheinlich werden Sie sagen, wenn ich bis zum 90. Lebensjahr plane, wird es ausreichend sein. Sehr vorsichtige Menschen planen möglicherweise bis zum 95. Lebensjahr.

Dürfen wir Ihnen zeigen, wie viel % Satz bei einem solchen Planungsansatz ohne ausreichend Geld im Alter sein würden?

Angenommen Sie planen heute im Alter von 55 Jahren, dass Ihr Kapital bis zum 90. Lebensjahr reichen muss:

  • Dann beträgt die Wahrscheinlichkeit, dass Sie in ihren letzten Lebensjahren ohne ausreichende Rente auskommen müssen 43,8%! Und die Wahrscheinlichkeit, dass Ihnen dann, wenn Sie 90 Jahre alt sind, für mindestens noch 10 Jahre (bis zu Ihrem 100. Lebensjahre oder länger) die benötigte zusätzliche Rente fehlt, beträgt 8,4%. Fast jeder 10. hätte also fatal daneben geplant. Lange zu leben, ist ja zunächst etwas Schönes. Für denjenigen /diejenige, die aber nicht entsprechend Ihre Altersversorge geplant hätten, ergibt sich ein gravierendes Problem.

Bekannterweise verdrängt man dieses Problem gerne, ebenso wie die Probleme, die entstehen würden, wenn Ihr Haus abbrennen würde.  Nein, werden Sie sagen, dass stimmt nicht, das Haus ist ja versichert …

Aber, man kann die oben genannten %-Zahlen ja auch anders betrachten. Von den heute 55-jährigen werden 56,2% eben nicht 90 Jahre alt. Und in einem solchen Fall wäre eine Versicherung, die nur relativ weinige Jahre eine Rente auszahlt, ein schlechtes Geschäft. Und es gibt ja – leider – auch Situationen, in den es objektiv absehbar ist, dass man nur noch eine begrenzte Anzahl an Lebensjahren vor sich hat. Dann wäre es besser, man könnte über sein Kapital frei verfügen.

Benötigt wird unter diesem Aspekt eine Rentenversicherung, die dem Sparer immer(!) ganz oder teilweise den Zugang auf sein Geld ermöglicht. Hier gibt es einige Angebote und für sich allein stellt dieses Merkmal noch keine Innovation dar.

Wird aber dieses Merkmal mit einer Anlage am Kapitalmarkt kombiniert, die der vielfach propagierten Anlagestrategie nach dem 30%/70% Modell (30% Aktien/70% Rentenpapiere) entspricht und zugleich eine Höchsstandsgarantie bietet, die per definitione kein Cash-Lock-Risiko haben kann, kommen wir einer zeitgemässen Innovation näher. Für die Kapitalanlage kann die Höchststandsgarantie, wie gezeigt, nicht funktionieren. Aber warum sollten Sie sich nicht – vollkommen unberührt von Ihrer Kapitalanlagen – eine Höchststandsgarantie für Ihre Rente geben lassen.  In diesem Fall gibt es das Cash-Lock-Problem nicht.

Eine Innovation sollte aber nicht nur zukunftsorinentiert sein, sondern auch den aktuellen Anforderungen an ein zeitgemäßes Produkt entsprechen. Bei einer Geldanlage heißt dies, die Performance sollte, nach Kosten, nicht schlechter als der Index sein. Dazu haben wir nachgerechnet:

18052015AeDamit hat endlich auch einmal die Versicherungsindustrie ein faires, transparentes und innovatives Produkt konzipiert. Das Produkt stammt von dem 7. größten europäischen Versicherungskonzern (2), der Aegon.  Voraussetzung für den Abschluss ist eine Mindestanlage von 50.000 € und ein Mindesteintrittsalter von 55 Jahren.  Ein ähnliches Produkt gibt es- unserer Kenntnis nach – ansonsten nur von einem kanadischen Versicherer.

Wir informieren Sie gern näher, wenn Sie uns hier Ihre Nachricht hinterlassen:


Transparenz/Provisionen:

Normalerweise finden Sie auf diesem Blog – anders als auf unserem Geldanlage-Katalog oder unserem Versicherungs-Katalog keine konkreten Produktangebote. Aber auch hier gilt, dass wir Ihnen, wann immer es möglich ist, unsere Provisionen nennen, die wir bei Abschluss eines Vertrages erhalten würden. Die Abschlussprovision beträgt 5,3%, die jährliche Bestandsprovision beträgt 0,20% auf das Investmentfondsvolumen.


 

(1) Eine Pressesammlung zur Situtation der konventionellen deutschen Lebensversicherungen finden Sie hier auf unserer Homepage.

(2) Stand der Daten 2012

 

 

 

 

 

 

 

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